BMI berechnen: welche Aussagekraft hat die Formel wirklich?

Der Body Mass Index gilt als wichtige Messzahl für Ärzte, Wissenschaftler und Verbraucher. Wer seinen BMI berechnen möchte, um mögliches Über- oder Untergewicht zu ermitteln, kann dazu bequem einen Online-Rechner nutzen. Die zu Grunde liegende Formel ist immer gleich: Körpergewicht (in Kilogramm) dividiert durch das Quadrat der Körpergröße (in Meter). Eines der vielen Tools im Internet finden Sie etwa auf bmi-rechner.net oder bei ernaehrungsplan-kostenlos.de.

Wenn Sie Ihre Körpergröße und das aktuelle Gewicht in den Rechner eingeben, erhalten Sie sofort die genaue BMI-Ziffer und zwei Tabellen zum Vergleich. In der ersten Tabelle erfahren Sie, wo Sie innerhalb von fünf verschiedenen Gewichtsklassen liegen. Die Daten sind gestaffelt nach Frauen und Männern. Die zweite Tabelle zeigt an, welches der optimale BMI für Ihr Alter ist. Der Normalwert für Jüngere liegt dabei deutlich unter den Werten für Ältere und Senioren.

Vorteil: Mit dem BMI berechnen Sie nicht nur eventuelles Übergewicht sondern auch das gerade bei jugendlichen Mädchen auftretende Untergewicht. Was die Formel nicht erkennt, ist allerdings die Zusammensetzung des Gewichts. Wer viel Sport treibt und dadurch einen größeren Anteil an Muskelmasse bildet, kann rein rechnerisch einen schlechteren BMI haben als jemand, der hauptsächlich Fett auf die Waage bringt. Für Leistungs- und Kraftsportler ist der Wert deshalb nur begrenzt aussagekräftig.

Eine weitere Ausnahme sind Kinder. Aufgrund ihrer anderen Körperproportionen und der besonderen Bedingungen beim Heranwachsen gelten hier andere Referenzwerte. Wer für Kinder und Jugendliche den BMI berechnen möchte, braucht als Vergleichswert die Tabelle der Kinderärzte. Online finden Sie diese zum Beispiel im ernaehrungsstudio.nestle.de.

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